Das heißt, wenn den kalifornischen Psychedelikern um Sängerpoeten Jim Morrison das Instrumentarium der elektronischen Krautrocker Tangerine Dream oder der Elektropopper Depeche Mode zur Verfügung gestanden hätte, wäre der Vergleich wirklich angemessen. Bereits "Mushroom Cloud" von 2023 war ein echter Meilenstein, "Take Me Back To Nowhere" vom Februar 2026 geht noch weiter.
Musik dient als Vehikel der Songlyriks und lässt A.S. Fanning mit der Stimmwucht eines John Cale oder Leonard Cohen neonblaue Stunden illuminieren. Songtextzeilen lauten "No words to console or sustain us/No one is coming to save us/Not science and no God who made us/No one is coming to save us" oder "There is nobody losing out, dying to be born/To occupy their time with murder mysteries and porn". Großes Kino, risikofreudig und eingängig zugleich. Beeindruckend auch der Konzertauftritt des gebürtigen Iren und Wahlberliners!
Bernd Gürtler/TM
A.S. Fanning
"Take Me Back To Nowhere"
(K&F; 6.2.26)
A.S. Fanning im Netz
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Konzerte
21.04.26 Hamburg, Knust
23.04.26 Dresden, Ostpol
24.04.26 Chemnitz, Weltecho
25.04.26 Oberhausen, Gdanska
26.04.26 Offenbach, Hafen 2
29.04.26 Wien, Rhiz
30.04.26 Salzburg, Rockhouse
02.05.26 Berlin, Neue Zukunft