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Grandbrothers: So klingt Musikervorfreude auf den Herbst

Keiner weiß mit Bestimmtheit, was der Herbst bringt, welchen Verlauf das Infektionsgeschehen nimmt, ob das Publikum zurückkehrt und dabei bleibt, wenn die wegen coronabedingter Zwangspause aufgelaufenen Konzerttickets abgearbeitet sind. Die Grandbrothers wollten sich von solchen Unwägbarkeiten gar nicht erst beeindrucken lassen und gingen an die Planung einer europaweiten Konzertreise unter anderem mit Stationen in Deutschland und Österreich. Inspiriert durch die Reisevorbereitungen entstanden sogar neue Stücke. Wer wissen möchte, wie Musikervorfreude auf den Herbst klingt, einfach das "Yonder" der beiden Konzertflügeltüftler hören!

Foto: Tonje Thilesen

Erol Sarp und Lukas Vogel begegneten sich 2007 während ihres Studiums am Düsseldorfer Institut für Musik und Medien, 2011 gründeten sie die Grandbrothers. Angelehnt an das präparierte Klavier des amerikanischen Avantgardekomponisten Steve Reich, gingen sie daran, das Klangspektrum des Instruments zu vertiefen und zu erweitern, indem sie das Klavier, das bei ihnen stets ein Konzertflügel ist, über eine selbstgebaute, situationsbezogen steuerbare, mechanische Apparatur auch perkussiv spielen und das durch elektronisch generierte Klänge erweitern. Dabei ist es geblieben, wobei "Yonder" so sehr nach originärem Elektropop klingt, dass man denken könnte, es wäre welcher. Dennoch ist es keiner, definitiv nicht!
Bernd Gürtler/TM

Video/Audio
"Yonder"

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