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Alex G: Rückkehr mit Bandbesetzung und Gott für sich entdeckt

Sein Album von 2019 hieß "House Of Sugar", war benannt nach einem Spielcasino seiner Heimatstadt Philadelphia beziehungsweise dem Pfefferkuchenhäuschen aus "Hänsel und Gretel" und entstanden mit Hilfe der Musiksoftware Garage Band am Laptop; die Musikinstrumente überwiegend synthetisch generiert. Eine selten so geglückte Arbeitsweise, die Songs wundersame psychedelische Wimmelbilder. Aber wohl doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Mit "God Save The Animals" kehrt Alex G zur Bandbesetzung zurück. Der Albumtitel nimmt vorweg, dass der Neunundzwanzigjährige, bürgerlich Alex Giannascoli, Gott für sich entdeckt hat.

Foto: Chris Maggio
Foto: Chris Maggio

Sowohl im Albumtitel als auch in den meisten der dreizehn Songs auf "God Save The Animals" würde einem Gott erscheinen. Nicht aber als konkrete religiöse Entität, sondern als Zeichen für ein allgemeines Gefühl des Glaubens (an etwas, irgendetwas), lässt Alex G schon immer im Presseinfo des Schallplattenlabels verbreiten. Und dass er sich zuletzt an Musikern wie Gillian Welch oder Schriftstellern wie Joy Williams orientiert hätte, Künstlern, die das Öffentliche und das Hermetische ausbalancieren und den Glauben als gemeinsame soziale Sprache denn als religiöse Doktrin darstellen.
Bernd Gürtler/TM

Alex G
"God Save The Animals"
(Domino)
(VÖ 23.9.22)

Video/Audio
"Blessing"
"Runner"
"Cross The Sea"

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(Beitrag 2019)

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